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Krisenkommunikation – Kommunen in der Pflicht
Nachholbedarf gibt es auf dem Feld der Krisenkommunikation. Im Ernstfall rettet Kommunikation nicht nur Leben, sie stärkt auch das Vertrauen in Hilfskräfte, Infrastrukturbetreiber und Kommunen. Gerade zu Beginn einer Krise ist ein rascher und umfassender Informationsfluss entscheidend.
Es geht darum, die Verantwortlichen und Hilfskräfte zu benachrichtigen. Aufgrund der Verflechtungen der kritischen Infrastrukturen ist die reibungslose Abstimmung und Kommunikation nur durch eine institutionalisierte, organisierte Zusammenarbeit von Netzbetreibern, Politik, Verwaltung und Hilfskräften möglich. Verantwortlichkeiten müssen im Voraus festgelegt sein, ebenso die Informationsflüsse und Meldewege. Für den möglichen Ausfall elektronischer Medien sind alternative Kanäle bereitzuhalten. Genauso wichtig ist die Kommunikation nach außen – an die Medien und die Bevölkerung. Um Fehl- und Falschmeldungen vorzubeugen, müssen Journalisten präzise, verständlich und kontinuierlich benachrichtigt werden. Eine direkte Information der Bürgerinnen und Bürger kann zum Beispiel über eine Hotline oder das Internet erfolgen. Diese Ressourcen müssen ebenfalls im Vorfeld organisiert werden.