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Betreiber und Eigentümer unter Druck
Betreiber kritischer Infrastrukturen tragen eine hohe Verantwortung: Sie müssen sowohl die reguläre Funktion ihrer Versorgungseinrichtungen sicherstellen als auch im Ereignisfall richtig reagieren. Gesetze und Verordnungen regeln beides. Allerdings sind viele neue, aber auch etablierte Betreiber oftmals nur unzureichend über geltende Regeln und Vorschriften informiert. 

Das kann ernste Folgen für die Versorgungssicherheit haben und zudem zu juristischen Konsequenzen für den Betreiber führen. Aber auch die Eigentümer der Anlagen, ob nun Kommunen oder Investoren, gehen unter Umständen enorme Haftungsrisiken ein.  

Den Bereich der kritischen Infrastrukturen teilen sich öffentliche und private Betreiber – rund 80 Prozent aller Infrastrukturen sind mittlerweile sogar in privater Hand. Im Alltag kämpfen die meisten Anbieter jedoch mit ähnlichen Problemen:

  • hoher Kostendruck und zu wenig Mitarbeiter
  • unzureichende Mitarbeiterqualifikation für Prävention und Krisenmanagement 
  • mangelnde Förderung und Simulation von Schutz- und Präventionsmaßnahmen
  • insuffizienter Austausch zwischen den verschiedenen Netzbetreibern – selbst wenn sie sich in derselben Region befinden

Bei Risikovorsorge und Krisenmanagement können sich Versäumnisse besonders negativ auswirken. Deshalb sind alle Akteure gefordert, ihre Situation zu analysieren und fundierte Maβnahmen zu ergreifen, um jederzeit auf der sicheren Seite zu sein. Der KKI e. V. sieht sich hier als Partner und unterstützt Betreiber mit seinen Möglichkeiten als Experten- und Dialogplattform.